Logbuch der Reiseleitung

Menschen, Tiere, Sensationen: Bad Salzuflen

Heidewitzka, das waren zwei ausgesprochen schöne Wintertage in Bad Salzuflen. Sowieso: Winter! Als Kölnerin verbinde ich Winter eher mit grauer Matsche und unentschlossenem Triefwetter. Insofern fühlten sich die Workshoptage trotz Arbeit ein wenig an wie Urlaub. Das vermittelte sich wohl auch durch die Bilder, die ich begeistert teilte. Prompt plant der ein oder die anderen einen Kurzurlaub in Bad Salzuflen. Ich kann’s verstehen! *lach*

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Städte mit einem historischen Stadtbild wirken manchmal recht museal. Bad Salzuflen hingegen ist nicht nur ein pittoresker, sondern auch ein sehr lebendiger Ort: Kurstadt und Kulturstadt, viel Wasser, Luft und Grün zwischen den schönen Häusern, Fackelführungen, Katzenturm und mit Salzsiederfest, Salinen und Sole ist das namengebende Salz präsent im einstigen „Uflon“ (altniederdt. am Wald).

Eigentlich sollte man annehmen, dass man die Stadtbücherei ebenfalls in einem der hübsche alten Gemäuer findet. Bis vor einigen Jahren war das auch so. 2008 zogen 550 laufende Meter Bücher und andere Medien um in moderne, helle und vor allem barrierefreie Räume. Insbesondere Letzteres ist in einer Stadt mit vielen älteren Bürgern und Kurgästen eine enorme Erleichterung.

Ich lernte hier ein umtriebiges, herzliches und munteres Team kennen. Besonders gut gefiel mir, wie die beiden sehr wachen Schülerpraktikantinnen einbezogen wurden. Und dass sich in der Bibliothek überall Geschichte und Geschichten über die Stadt, die Menschen und die Stadtbücherei selbst finden: auf dem hellblauen Sofa, in den Plüschtieren, unter denen sich wahre Veteranen finden, wie auch in anderen Gegenständen und Figuren, die man entdecken kann. Der Gong allein … Aber gut, diese Geschichte soll andernorts und von anderen dereinst erzählt werden. Etwa auf der Facebook-Seite − wobei es sicher nicht bei Facebook allein bleiben wird.

„Kniepiger als die Schotten“ seien die Lipper, so heißt es. Das kann ich nicht bestätigen, so gut, wie wir versorgt wurden. „Ich fühl‘ mich wohl“ lautet der Slogan der Stadt. Das trifft es. Ich freue mich  auf den Frühling, wenn ich wieder nach Bad Salzuflen reise und wohl auf Stefan Nink treffen werde, der dort dann lesen wird.

 

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2 Kommentare zu “Menschen, Tiere, Sensationen: Bad Salzuflen

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